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Wie setzt sich der Bundestag zusammen?

Wie setzt sich der Bundestag zusammen?

Der Bundestag – unser deutsches Parlament – ist in der Bundesrepublik Deutschland das einzige Verfassungsorgan, das direkt von den Staatsbürgern gewählt wird. Mit ihrer Stimme entscheiden die Wähler über die Zusammensetzung des nächsten Bundestages. Regulär wird der Bundestag für eine Legislaturperiode von 4 Jahren gewählt. Laut Gesetz sind 598 Sitze im Bundestag vorgesehen, tatsächlich sind es in der Regel mehr. Das deutsche Wahlsystem lässt so genannte Überhangmandate zu, so dass sich die Zahl der Abgeordneten erhöhen kann. Die offizielle Bezeichnung der gewählten Personen lautet Mitglied des Bundestages (MdB) bzw. Bundestagsabgeordneter.

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Wie funktioniert die Bundestagswahl in Deutschland?

Wie funktioniert die Bundestagswahl in Deutschland?

Aller vier Jahre ist es soweit, die Bürger sind aufgerufen, mit der Bundestagswahl über die Zusammensetzung des Bundestages zu entscheiden. Politiker reisen durch das Land und werben um die Gunst des Volkes. Plakate werden aufgehängt, im Fernsehen liefern sich die Spitzenkandidaten heftige Wortduelle. Das alles beschäftigt die Wähler mehr oder minder. Fragt man sie, wie das Wahlsystem in der Bundesrepublik genau funktioniert, müssen die meisten passen.

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Die Wiedervereinigung Deutschlands

Die Wiedervereinigung Deutschlands

Die Deutsche Wiedervereinigung fand 1990 statt, nachdem es ab Mai 1989 immer wieder zu Protestmärschen kam, die das DDR-Regime mit der Zeit immer weiter schwächten. Am Ende dieses Prozesses stand die Wende, die aus der BRD und der DDR einen Staat machte und auch dazu führte, dass die ehemals geteilte Stadt Berlin wieder zu einer Stadt wurde. Den Anfang vom Ende des DDR-Regimes läutete die Entfernung des Grenzzauns um Ungarn ein, die dazu führte, dass zahlreiche DDR Bürger über Ungarn in die BRD und nach Österreich flohen. Zusammen mit den immer stärker werdenden Protesten in der DDR führte das schließlich dazu, dass die Reisebeschränkungen für DDR Bürger aufgehoben wurden. Am 18. März 1990 fanden die ersten freien Wahlen in der DDR statt und danach nahmen die beiden deutschen Staaten Verhandlungen über die Vereinigung beider Staaten auf.

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Die Gründung der BRD

Die Gründung der BRD

Im Mai 1945 erfolgte die bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches, die Siegermächte USA, Frankreich, England und die Sowjetunion teilten das Gebiet in vier Besatzungszonen auf. Die Besatzungszonen wurden durch Oberbefehlshaber kommandiert, die nur ihrer jeweiligen Regierung gegenüber verantwortlich waren. Die oberste Instanz bildete der Alliierte Kontrollrat in Berlin, die gesamte Gewalt lag in seinen Händen. Die USA, England und Frankreich teilten sich die westlichen Gebiete auf, die Sowjetunion erhielt den Osten ab der Oder-Neiße-Grenze. Der Marshallplan wurde umgesetzt und ermöglichte so den Wiederaufbau in entscheidender Weise. Zwischen 1946 und 1947 gründeten sich die Bundesländer im Westen des Landes. Ferner entstand die Bizone, eine Vereinigung zwischen England und der USA. Die Außenministerkonferenz in London scheiterte, die Sowjetunion brüskierte die Versammlung durch Verlassen der Veranstaltung. Der Graben zwischen Ost und West war gezogen. Am 20. Juni 1948 wurde die Währungsreform eingeführt mit der neuen D-Mark, die Sowjetunion verhängte daraufhin die Berlin Blockade, die Alliierten reagierten mit der Berliner Luftbrücke mit der sie die Großstadt am Leben erhielt.

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Wie setzt sich der Bundesrat zusammen?

Wie setzt sich der Bundesrat zusammen?

Deutschland ist ein föderaler Staat. Dieses Organisationsprinzip ist im Grundgesetz verankert und kann nicht verändert werden. Föderalismus bedeutet, dass 16 Bundesländer über ein gewisses Maß an Eigenständigkeit verfügen und zugleich Mitbestimmungsrechte auf der höchsten politischen Ebene haben. Einfluss auf die bundesweite Gesetzgebung haben sie über den Bundesrat, der neben dem Bundestag das zweitwichtigste Gesetzgebungsorgan ist.

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Die Bedeutung der Überhangsmandate

Die Bedeutung der Überhangsmandate

Jeder Wähler hat es schon mal gehört und viele wissen die genaue Bedeutung dieses Begriffs nicht. Es geht um die sogenannten „Überhangsmandate“. Eine ganz grobe Erklärung könnte wie folgt lauten: Überhangsmandate, zum Beispiel bei den Wahlen zum deutschen Bundestag, entstehen dadurch, dass eine Partei mehr Erststimmen (Direktmandate) erhält, als ihr anhand der errungenen Zweitstimmen in Wirklichkeit zustehen. Die Folge ist, dass sich die Zahl der Abgeordneten im Parlament aufgrund der Direktmandate, die bestehen bleiben, erhöht.

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