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Wie setzt sich der Bundestag zusammen?

Wie setzt sich der Bundestag zusammen?

Der Bundestag – unser deutsches Parlament – ist in der Bundesrepublik Deutschland das einzige Verfassungsorgan, das direkt von den Staatsbürgern gewählt wird. Mit ihrer Stimme entscheiden die Wähler über die Zusammensetzung des nächsten Bundestages. Regulär wird der Bundestag für eine Legislaturperiode von 4 Jahren gewählt. Laut Gesetz sind 598 Sitze im Bundestag vorgesehen, tatsächlich sind es in der Regel mehr. Das deutsche Wahlsystem lässt so genannte Überhangmandate zu, so dass sich die Zahl der Abgeordneten erhöhen kann. Die offizielle Bezeichnung der gewählten Personen lautet Mitglied des Bundestages (MdB) bzw. Bundestagsabgeordneter.

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Wie funktioniert die Bundestagswahl in Deutschland?

Wie funktioniert die Bundestagswahl in Deutschland?

Aller vier Jahre ist es soweit, die Bürger sind aufgerufen, mit der Bundestagswahl über die Zusammensetzung des Bundestages zu entscheiden. Politiker reisen durch das Land und werben um die Gunst des Volkes. Plakate werden aufgehängt, im Fernsehen liefern sich die Spitzenkandidaten heftige Wortduelle. Das alles beschäftigt die Wähler mehr oder minder. Fragt man sie, wie das Wahlsystem in der Bundesrepublik genau funktioniert, müssen die meisten passen.

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Wie setzt sich der Bundesrat zusammen?

Wie setzt sich der Bundesrat zusammen?

Deutschland ist ein föderaler Staat. Dieses Organisationsprinzip ist im Grundgesetz verankert und kann nicht verändert werden. Föderalismus bedeutet, dass 16 Bundesländer über ein gewisses Maß an Eigenständigkeit verfügen und zugleich Mitbestimmungsrechte auf der höchsten politischen Ebene haben. Einfluss auf die bundesweite Gesetzgebung haben sie über den Bundesrat, der neben dem Bundestag das zweitwichtigste Gesetzgebungsorgan ist.

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Die Bedeutung der Überhangsmandate

Die Bedeutung der Überhangsmandate

Jeder Wähler hat es schon mal gehört und viele wissen die genaue Bedeutung dieses Begriffs nicht. Es geht um die sogenannten „Überhangsmandate“. Eine ganz grobe Erklärung könnte wie folgt lauten: Überhangsmandate, zum Beispiel bei den Wahlen zum deutschen Bundestag, entstehen dadurch, dass eine Partei mehr Erststimmen (Direktmandate) erhält, als ihr anhand der errungenen Zweitstimmen in Wirklichkeit zustehen. Die Folge ist, dass sich die Zahl der Abgeordneten im Parlament aufgrund der Direktmandate, die bestehen bleiben, erhöht.

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